26.01.2011

Rassenkonflikt

von Bianka

Unter Rassenkonflikt versteht man eine Auseinandersetzung zwischen Bevölkerungsgruppen, die in erster Linie an äußerlich erkennbaren Merkmalen der Volkszugehörigkeit festgemacht wird ( z.B. Hautfarbe, Stammeszugehörigkeit, ethnische Herkunft). Auseinandersetzungen im Rahmen von Rassenkonflikten entzünden sich oft an Einzelfällen von Fehlhandlungen Einzelner oder von Übergriffen gegen Minderheiten. Weitet sich ein Rassenkonflikt erheblich aus und wird er institutionell aus breiteren Schichten der Bevölkerung oder sogar organisatorisch von der Regierung unterstützt, so kann man von einem Pogrom sprechen. Seit der Zeit des Apostels Paulus sind die Juden solchen Pogromen ausgesetzt gewesen, welche sich allerdings über Jahrhunderte in erster Linie auf ihre Religionszugehörigkeit richteten. Erst im Nationalsozialismus wurde das rassische Element (die "semitische" Herkunft) stark in den Vordergrund gerückt. Die bedeutendsten Rassenkonflikte des 20. Jahrhunderts spielten sich in Südafrika (Politik der "Apartheid") und in den USA ab, bis die Gleichberechtigung von Schwarz und Weiß in der Realität vollständig umgesetzt werden konnte. Auch der Völkermord in Ruanda gehört in diese Kategorie. Rassenkonflikte treten auch heutzutage gehäuft noch in sozialen Brennpunkten vor allem der Länder auf, die umfangreiche Einwanderungsbewegungen z.B. aus früheren Kolonialgebieten zu verzeichnen haben.

Schlagworte
Auseinandersetzung, Rassenkonflikt, B. Hautfarbe, Südafrika, USA, Ruanda,

Kommentare

07:29 Uhr 27.3.2011

Rachid

Ich hätte es nicht besser formulieren können. Super!

06:42 Uhr 27.2.2011

Hans-Otto

Ich freue mich schon auf eure weiteren Texte! Sie sind immer sehr lesenswert!

15:15 Uhr 25.2.2011

Klaus-Werner

Klasse, es ist einfach eine Pracht und ich werde es weiter empfehlen

11:02 Uhr 26.1.2011

Staatl. SB-Stelle

Schöne Seite, werde ich mal gleich meinen Freunden weiterempfehlen, die interessieren sich auch für sowas!

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